Arvid Baake, Neuverstärkung der LG Wedel-Pinneberg, wird bei Jugend-Landesmeisterschaften Dritter über 1500 Meter. Gute Bilanz der Kreis-Asse

Wedel/Pinneberg. Es gibt Leichtathleten, die sind seit Jahren bei Landesmeisterschaften immer mittendrin im Geschehen, aber wenn die Medaillenzeremonie läuft, dann sind sie nur am Rande dabei. Arvid Baake könnte seine kurze Läufer-Karriere schon wieder beenden, aber er hätte wenigstens zwei Erinnerungsstücke an diese Zeit, nachdem er sich vor wenigen Wochen der LG Wedel-Pinneberg angeschlossen hat. Vor kurzem gewann er in Bergedorf den Hamburger Meistertitel im Cross bei der B-Jugend, nun durfte er die Bronzemedaille über 1500 Meter bei den gemeinsamen Hallenmeisterschaften von Hamburg und Schleswig-Holstein für die Jugend und Schüler A entgegennehmen. 4:18,84 Minuten wurden für den 15-Jährigen bei der A-Jugend gestoppt.

Ein 800-Meter-Rennen hat noch eine ganz andere Intensität

Es war sein erstes 1500-Meter-Hallenrennen, und anschließend sagte er: "Nach 1000 Metern ist es schwer geworden und war anstrengend. Aber es hat doch Spaß gemacht", Tags darauf versuchte sich Arvid Baake auch noch über 800 Meter. Diesmal sollte es zwar nicht zu einem Platz auf dem Podest reichen. Rang acht in 2:04,84 Minuten belegte der Nachwuchsläufer, hatte dafür aber an Erfahrung gewonnen: "Das ist schneller, eine ganz andere Intensität."

Um die kennt sein Teamgefährte Jon Mewes auf dieser Distanz schon länger. Er lief in 1:58,25 Minuten auf Rang zwei und hätte zwei gute Gründe gehabt, dass die Freude über die persönliche Bestzeit vom Ärger über den nur um sechs Hundertstelsekunden verpassten Titel und die nur um fünf Hundertstelsekunden verpasste Norm für die Jugend-DM in Leverkusen Mitte Februar klar gedämpft worden wäre.

"Ein wenig hat es mich im Ziel schon gewurmt, aber nun freut es mich doch", sagte der LG-Läufer Minuten nach dem Rennen. Nachdem der Schützling von Bernd Smrcka Ende der vergangenen Sommersaison wegen eines Formtiefs keine Wettkämpfe mehr bestritten hatte, war auch der Coach ausgesprochen zufrieden. "Das ist für Mitte Januar in Ordnung." Tags zuvor hatte Jon Mewes bereits über 400 Meter als Vierter in 53,40 Sekunden überzeugen können. Doch da hatte Smrcka noch vorsichtig reagiert. "Wir müssen erst sehen, wie er die 800 Meter läuft." Schneller denn je, wie sich zeigen sollte.

Christin Liedtke indes hatte allen Grund, sich zu freuen: Sie gewann das 1500-Meter-Rennen bei der weiblichen Jugend A, lief mit 4:40,62 Minuten Bestzeit und blieb auch klar unter der Qualifikationsmarke für die Meisterschaften in Leverkusen. Nur, dass sie einsam vorneweg gelaufen war, fand die 17-Jährige nicht so klasse. "Es wäre sicher ein Reiz gewesen, eine starke Konkurrentin zu haben. Ich weiß, dass ich eigentlich noch ein wenig schneller laufen kann."

In der W 14 stand Sabrina Heydorn von der LG Wedel-Pinneberg bei der Siegerehrung über den 60 Meter Hürden (9,67 Sekunden) und im Weitsprung (4,76 Meter) ganz oben auf dem Siegerpodest. Zudem wurde sie Zweite über 60 Meter (8,50 Sek.).

 

Wedel ehrt seine besten Sportler

Sportler

[Stadt Wedel] Die Stadt Wedel hat mit einer Feierstunde im Rathaus ihre erfolgreichsten Athleten aus dem Jahr 2010 gewürdigt.

54 Sportler und 36 Sportlerinnen hatten die Kriterien für diese Ehrung erfüllt und wurden in den Ratssaal der Stadt Wedel geladen. Dort beglückwünschten der Bürgermeister Niels Schmidt und die Stadtpräsidentin Sabine Lüchau die Sportler zu den erbrachten Leistungen und überreichten ihnen Urkunden und Präsente. Einen feierlichen Rahmen boten die musikalischen Beiträge des Musikduos  „Ronny und Martin“.  Im Anschluss formierten sich alle Sportler für ein gemeinsames Foto. Mit einem kalten Buffet und einem gemütlichen Beisammensein ließ man den Abend ausklingen. Einen Überblick über die sportlichen Leistungen des Jahres 2010 bekommen Sie in der neuen Ausgabe des „Sport-Blick 2011 “, der anlässlich der Sportlerehrung neu erschienen ist. Sie erhalten die Broschüre  im Rathaus an der Information oder in Zimmer 16, sowie bei den Wedeler Vereinen.

Folgende Sportler wurden ausgezeichnet:


 

Leichtathletik
Alle Sportler/innen sind Mitglied des Wedeler Turn- und Sportvereins.
Markus Münch (1986) Diskuswurf
Teilnahme bei den  Europameisterschaften in Barcelona ( Platz 24)
1. Platz bei dem Winterwurf Europacup  in Arles/Frankreich
2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften mit 65,37 m
Weltjahresbestenliste: 19. Platz
Europajahresbestenliste : 12. PlatTrainiert wird Markus von Jürgen Schult und Sigrun Ohland-Soukup.
Marina Hilschenz (1981)
5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften über 3000m in der Halle in Karlsruhe
Trainer: Bernd Smrcka
Jens Gauger, Klaus Prieske, Manuel Rodriguez
Platz bei den Deutschen Crosslauf-Mannschaftsmeisterschaften in der Klasse M40-45
Robert Olshausen (1948)
1. Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften Halbmarathon in der Klasse M60
Olufemi Atibioke (1992)
5. Platz bei den Deutschen Junioren Meisterschaften über 400m
Trainer: Bernd Smrcka
Christin Liedtke (1993)
2. Platz bei der Deutschen B-Jugendmeisterschaften über 3000m
Trainer: Wolfgang Soukup und Rainer Liedtke
Daniela Jakobler (1975)
Norddeutsche Meisterin im Halbmarathon sowie Hamburger Meisterin und Hamburger Hochschulmeisterin im Halbmarathon

 

Junioren mit angezogener Bremse

18. August 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot

PINNEBERG. Etwas ratlos schaute Kristin Böttcher auf das Ergebnistableau. Nur 46,51m im Hammerwurf bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften - für die Athletin hinsichtlich ihrer Bestweite von rund 54 Metern und Platz zehn blieb die 1989 Geborene unter ihren Möglichkeiten. "Rang sechs war eigentlich realistisch". Immerhin hielt die ehemalige B-Jugendmeisterin als einzige die Farben der LG Wedel/Pinneberg bei den Titelkämpfen in Regensburg hoch.
 

 

Christin Liedtke besiegt mit DLV-Team Polen

 

Christin Liedtke läuft im verregneten Ulm zu Silber

Zwei weitere Athleten des Kreises gehen bei Jugend-DM leer aus

 

Pinneberg. Wenn es schon soweit Richtung Süden geht, ist um so schöner, wenn man ein Erinnerungsstück mit nach Hause bringt. Vor allem eines, das es so nicht zu kaufen gibt ,sondern das das Resultat eigener Kraftanstrengung ist, so wie bei Christin Liedtke. Die Nachwuchsläuferin von der LG Wedel-Pinneberg gewann bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm bei der B-Jugend Silber über 3000 Meter in 10:08,98 Minuten. "Das war taktisch sehr gut von ihr gemacht"", lobte Bernd Smrcka die Athletin aus Klein Nordende, die er bis Mai noch betreut hatte.

Sein aktueller Schützling Olufemi Atibioke beendete das A-Jugend-Finale über 400 Meter in 47,77 Sekunden auf dem fünften Rang, nachdem er tags zuvor 47,82 Sekunden im Vorlauf gerannt war. "Der Oberschenkel hat gehalten, aber nach seiner Verletzung in Kanada während der U20-WM hat Olufemi einen mehrwöchigen Trainingsrückstand", sagte Smrcka weiter. Auch der Langsprinter selbst war zufrieden: "Ich hätte nicht gedacht, dass mein Bein das aushält." Nun will Atibioke "die Verletzung auskurieren und Urlaub machen".

Enttäuschend verlief der Wettkampf für Yannik Schaly. Der Kugelstoßer der Halstenbeker Turnerschaft kam bei der A-Jugend nur auf Rang zwölf und blieb mit 16,34 Metern rund zwei Meter unter seiner Saisonbestleistung. Seine Teamgefährtin Maike Dierks beendete den Kugelstoß-Wettbewerb der weiblichen Jugend A ihrerseits auf Rang acht (12,73 Meter).(ti)

 

Kugelstoßer und Läufer haben Medaillenchancen

Yannik Schaly, Olufemi Atibioke und Christin Liedtke vertreten den Kreis bei der Jugend-DM

 

Halstenbek. Das Ziel ist klar formuliert, ob die Umsetzung des Vorhabens gelingt, wird sich am Sonntag in Ulm zeigen. "Eine Medaille soll es schon werden", sagte Trainer Ralf Lederer mit Blick auf seinen Athleten Yannik Schaly. Der Kugelstoßer hat immerhin im Februar bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle an der Saale im Kugelstoßen triumphiert und ist in der aktuellen DLV-Jahresbestenliste vor den nationalen Freiluft-Meisterschaften am Wochenende die Nummer vier bei der A-Jugend.

Allerdings ist die Luft für das Talent von der Halstenbeker Turnerschaft nach oben ebenso dünn wie nach unten. Sieben Zentimeter trennen ihn vom Zweitplatzierten in der Bestenliste, nur zwei vom Dritten - aber eben auch nur zwei Zentimeter von Fünften. "Es wird nicht so einfach werden wie in der Halle", mutmaßte Lederer daher, "denn da haben die Favoriten Nerven gezeigt."

Weniger Augenmerk auf die Favoriten als vielmehr auf die eigene Befindlichkeit wird dagegen Olufemi Atibioke legen. Der 17-Jährige von der LG Wedel-Pinneberg wird in Ulm über 400 Meter antreten, obwohl er nach wie vor Schmerzen im Oberschenkel verspürt. Diese Beschwerden hatten ihn vor zwei Wochen schon die Teilnahme am U20-WM-Finale mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel in Moncton (Kanada) gekostet. "Beim letzten Test war der 150-Meter-Sprint okay, aber beim Lauf über 300 Meter habe ich wieder etwas gespürt", räumt der Gymnasiast aus Uetersen ein. Gleichwohl will er es bei der DM aber "trotzdem versuchen".

Gemeldet für die B-Jugend ist unterdessen Christin Liedtke. Olufemi Atibiokes Teamgefährtin soll zum 3000-Meter-Lauf antreten. Sie wird der Meldeliste an Nummer vier geführt und hat gute Aussichten, eine Medaille mit in die norddeutsche Heimat zurückzubringen.(ti)

EM-Finale nur von der Tribüne aus verfolgt

Diskuswerfer Markus Münch rätselt über Gründe für das Verpassen des Endkampfes

 

Hasloh. Es gibt einen Sportsender im deutschen Fernsehen, der auch dank des Satzes "Mittendrin statt nur dabei" bekannt wurde. Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona war Markus Münch während des Finales im Diskuswurf nicht dabei, aber dafür mittendrin - zu seinem Leidwesen nur unter den anderen DLV-Teammitgliedern, die den Kampf um Medaillen gemeinsam von der Tribüne aus betrachteten. "Ich weiß auch nicht, woran es gelegen hat", ließ der 24-Jährige am Tag danach denn auch nur kurz wissen. 65,37 Meter hat der Athlet von der LG Wedel-Pinneberg im Frühjahr geworfen beim Winterwurf-Cup im französischen Arles - und damit den Wettbewerb gewonnen. In der Qualifikation am Samstag im Olympiastadion von Barcelona gelangen ihm als Tagesbestweite gerade 58,81 Meter. Das bedeutete das Aus - wie schon 2009 bei der WM in Berlin - und damit die Karte für einen Platz auf der Tribüne.

Doch Markus Münch ist mit seinen 24 Jahren noch jung genug, das Potenzial ist da, das haben seine erzielten Weiten in den beiden vergangenen Jahren bewiesen. Andere Athleten, die bei großen internationalen Meisterschaften zunächst nicht das gezeigt haben, was sie können, haben schließlich einen Psychologen zu Rate gezogen. Zu jenen gehört DLV-Weitspringer Christian Reif, der als Jahresbester in seiner Disziplin nach Barcelona gereist war, um dann in der Qualifikation wie auch im Endkampf kurz vor dem vorzeitigen Aus stand. Mit dem jeweils dritten Sprung aber setzte er sich an die Spitze und gewann schließlich den Titel. Vielleicht sollte sich Münch daran ein Beispiel nehmen.(ti)

 

Münchs Bronze glänzt nur matt

21. Juli 2010 | 00:10 Uhr | von Jan-Henrik Plackmeyer


 

Marina Hilschenz (LG Wedel/Pinneberg) quälte sich in Braunschweig über 5000 Meter ins Ziel.

PINNEBERG. Mit deutlich gemischten Gefühlen sind die hiesigen Leichtathleten von der 110. Deutschen Meisterschaft aus Braunschweig zurückgekehrt. Die kleine Equipe erreichte gute Plätze, doch mit Zeiten und Weiten haderten die Athleten.

Allen voran Diskuswerfer Markus Münch (LG Wedel/Pinneberg), der trotz einer Bronzemedaille "überhaupt nicht zufrieden" war. Mit 59,18 Metern blieb er deutlich unter seinen Möglichkeiten. "Bronze oder Silber hatte ich vorher schon eingeplant." Beim Einwerfen schaffte der 24-Jährige locker 64 Meter und mehr, im Wettkampf gelang ihm aber kein optimaler Wurf. Im Gegenteil: Fünf ungültige Würfe notierten die Kampfrichter, lediglich der fünfte Versuch ging in die Wertung.

"Ich habe mich gut gefühlt", rätselt Münch über seine Leistung. Mit Trainer Rolf Danneberg will er die Meisterschaft analysieren, um bei der Europameisterschaft (26. Juli bis 1. August in Barcelona) auftrumpfen zu können. "Ich will in der Finalrunde unter die besten acht Werfer kommen."

Läuferin Marina Hilschenz (Wedel/Pinneberg) schlug nach 16:53,40 Minuten im 5000-Meter-Finale ebenfalls die Hände vor das Gesicht. Bei der Landesmeisterschaft im Juni kam sie noch in 16:22,50 Minuten ins Ziel. Allerdings warf sie eine Erkältung aus ihrer DM-Vorbereitung, drei Tage lang nahm sie sogar Antibiotika.

"Wir haben zwei Trainingswochen verloren, der Rest hat nicht gereicht für eine gute Leistung", so LG-Trainer Bernd Smrcka. Kraftlos absolvierte die Läuferin ihre Runden, gerade noch hielt sie die Verfolgergruppe auf Distanz.

Ihr sechster Platz freute Hilschenz nur bedingt. "Gerade weil einige Favoriten gefehlt haben, wäre ein Medaille möglich gewesen." Ende Juli startet sie zum Test über 3000 Meter in Garbsen (Hannover), am 19. August ist in Hamburg ein 5000-Meter-Lauf vorgesehen, bevor im September die Deutsche Meisterschaft im Straßenlauf (zehn Kilometer) auf dem Programm steht.

Mit Seitenstichen quälte sich Mareike Ressing (Wedel/Pinneberg) über die Runden, sie wurde schließlich Letzte (17:35,79 Minuten). Nachwuchsläufer Olufemi Atibioke (Wedel/Pinneberg) war bereits am Mittwoch zur U20-WM nach Kanada abgereist und startete daher nicht über 400 Meter.

Die weibliche A-Jugend der Halstenbeker Turnerschaft kam im Vorlauf der 3x800 Meter-Staffel auf den letzten Platz (7:31,91 Minuten).

 

 

Sprinter hat Start in Kanada sicher

Noch in Mannheim wird Olufemi Atibioke für die U20-Weltmeisterschaft in Moncton nominiert

Augen zu und durch: Olufemi Atibioke startet Ende des Monats mit 
der deutschen National 4x400-Meter-Staffel bei der 
U20-Weltmeisterschaft.

Augen zu und durch: Olufemi Atibioke startet Ende des Monats mit der deutschen National 4x400-Meter-Staffel bei der U20-Weltmeisterschaft.
Foto: Tischler

Pinneberg. Die gute Nachricht erhielt Olufemi Atibioke schon unmittelbar nach dem Wettkampf aus erster Hand. "Ja", sagte der 17-jährige Sprinter von der LG Wedel-Pinneberg. "Ich fahre zur U20-Weltmeisterschaft nach Moncton. Das hat man mir gleich vor Ort gesagt."

47,56 Sekunden war das Talent wie berichtet im Rahmen der DLV-Gala in Mannheim die 400 Meter gelaufen und hatte damit gleich mehrere Argumente für seine Berufung ins Aufgebot für die Titelkämpfe in der kanadischen Provinz New Brunswick geliefert. Atibioke lief persönliche Bestzeit, war zweitbester Deutscher in diesem Lauf und bundesweit die Nummer vier. Damit war das Ticket für die 4x400-Meter-Staffel an der kanadischen Ostküste so gut wie gelöst, zumal Atibioke tags darauf im Staffeltest noch deutlich schneller unterwegs war. "46,7 Sekunden handgestoppt", berichtete er stolz, und weiter: "Wir sind 3:08,15 Minuten gelaufen."

 

3:08,15 Minuten im Staffeltest sind Weltjahresbestzeit in der U20-Klasse

Weltjahresbestzeit in der U20-Altersklasse sei das, fügte der Schüler aus Uetersen noch stolz hinzu. Weil die Welttitelkämpfe schon in knapp zwei Wochen beginnen, haben die Sommerferien für Atibioke denn auch eine Woche früher angefangen als vorgesehen - wobei für den Gymnasiasten von der Ludwig-Meyn-Schule von Urlaub freilich keine Rede sein kann. Unter der Woche fuhr Olufemi Atibioke bereits zum gemeinsamen Trainingslager nach Kienbaum (Brandenburg), am Sonntag fliegt er dann mit dem DLV-Team nach Kanada. Die Staffel-Vorläufe sind für den 24. Juli vorgesehen, einen Tag später steht das Finale auf dem Programm.

Mit einer ebenfalls starken Leistung wartete Yannik Schalny von der Halstenbeker Turnerschaft bei der Mannheimer Gala auf: Im Kugelstoßen steigerte er seine persönliche Bestleistung auf 18,36 Metern und belegte damit den dritten Platz.

Von den norddeutschen Meisterschaften in Berlin kehrte unterdessen Helena Meier als Vizemeisterin im Stabhochsprung zurück. Die 21-Jährige von der Halstenbeker Turnerschaft überwand in der Hauptstadt 3,40 Meter und sagte über ihren Wettkampf: "Das war schon besser und wieder lockerer als vor einigen Wochen bei den Hamburger Meisterschaften." Rang sechs belegte ihre Teamgefährtin Jasmine Bennöhr, die am Ende 3,20 Meter zu Buche stehen hatte. Britta Lauer flog ihrerseits im Weitsprung auf Rang drei (5,93 Meter). Svenja Meyer von der LG Wedel-Pinneberg beendete dagegen das Rennen über 3000 Meter Hindernis in der Zeit von 11:40,16 Minuten auf Rang vier. Diesen Platz belegte auch ihre Teamgefährtin Kristin Böttcher im Hammerwurf (46,86 Meter).

 

Christin Liedtke holt den einzigen Nordtitel für den Hamburger Verband

Für den einzigen norddeutschen Titelgewinn bei der weiblichen B-Jugend sorgte Christin Liedtke von der LG Wedel-Pinneberg. Über 3000 Meter war ihr einziger Gegner die Uhr. Nach einem einsamen Rennen überquerte sie nach 10:22,52 Minuten die Ziellinie und hatte mit dieser Zeit Vizemeisterin Saskia Weber vom Schweriner SC (10:55,02) um nahezu eine halbe Minute distanziert.

LG-Diskus-Ass Markus Münch reist derweil am Freitag zu einem Sportfest nach Bottrop (Nordrhein-Westfalen) und ist zuversichtlich, beim letzten Wettkampf vor den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig am 17. und 18. Juli eine bessere Figur abzugeben als vor einigen Tagen beim World Challenge Meeting in Madrid.

In der spanischen Hauptstadt hatte der 24-Jährige keinen gültigen Versuch zu Buche stehen gehabt. "Aber im Training lief es jetzt wieder besser. Wir haben den Fehler gefunden, es liegt am Eindrehen." Nun hoffe er, dass der Diskus wieder "fliegt und nicht abstürzt". Zuversichtlich stimmt den LG-Athleten aus Hasloh zudem, "dass ich im Training mit einer 2,5 Kilogramm schweren Scheibe knapp unter 60 Meter geworfen habe", so Münch. Zur Erläuterung: Im Wettkampf werfen die Sportler üblicherweise nur mit einer zwei Kilogramm schweren Scheibe, so dass der Sportstudent wohl einige Meter mehr an Weite drauf haben dürfte.

"Bottrop ist ein Aufbauwettkampf", gibt Markus Münch allerdings vor seinem nächsten Start zu bedenken. Erst bei den Titelkämpfen in Braunschweig will er sich endgültig für die Europameisterschaft in Barcelona vom 26. Juli bis 1. August empfehlen.

 

Die Luft wird knapp bei 38 Grad, doch Atibiokes Mühen lohnen sich

LG-Athlet empfiehlt sich bei Mannheimer Gala für Junioren-WM

 

Wedel. Bei 38 Grad im Ziel nach Luft ringend, staunte Olufemi Atibioke nicht schlecht, nachdem er einen Blick auf die Anzeigetafel geworfen hatte. In den nächsten Sekundenbruchteilen muss dem Leichtathleten der LG Wedel-Pinneberg eigentlich der Gedanke durch den Kopf geschossen sein, dass er etwas Erstaunliches vollbracht hatte: Der 17-jährige Sprinter der LG Wedel-Pinneberg hat nach seinem starken Auftritt über 400 Meter bei der Junioren-Gala in Mannheim beste Aussichten, für die 4x400-Meter-Staffel nominiert zu werden, die der DLV zur U20-Weltmeisterschaft in Moncton (Kanada) in rund zwei Wochen schicken will.

In Mannheim hatte der LG-Athlet im Einzelrennen die Stadionrunde in der persönlichen Bestzeit von 47,56 Sekunden zurückgelegt und wurde damit insgesamt Dritter. "Damit war nicht zu rechnen, nachdem er sich eine Woche vorher eine leichte Adduktorenzerrung zugezogen und anschließend nicht mehr trainiert hat", freute sich Trainer Bernd Smrcka über die Leistung seines Athleten. "In Mannheim war er zweitbester Deutscher, in der Bestenliste ist er Vierter. Das spricht deutlich für eine Berufung." Auch noch immer in guter Erinnerung ist der zweite Platz, den Olufemi Atibioke im vergangenen Jahr bei den europäischen Jugendspielen in Finnland als Zweiter über 400 Meter hinterließ.

Weit weniger erfreulich verlief dagegen für Markus Münch die Reise nach Madrid. Der Diskuswerfer aus Hasloh blieb beim World Challenge Meeting in Spaniens Hauptstadt ohne einen gültigen Versuch, was für ihn im Vorfeld der Europameisterschaften vom 26. Juli bis 1. August in Barcelona schon eine herbe Enttäuschung darstellt. Zum Glück hat Münch die Nominierung durch den DLV nach zweifacher EM-Normerfüllung praktisch schon sicher.(ti)

 

Mäßige DM-Generalprobe von Markus Münch

Hasloh. Die Generalprobe für die deutschen Meisterschaften in Braunschweig am kommenden Wochenende verlief für Markus Münch durchwachsen. Beim Sportfest in Bottrop landete der 24-Jährige der LG Wedel-Pinneberg mit nur 60,73 Metern auf dem dritten Rang. "Wir hatten Rückenwind und es war sehr heiß", so Münch über den Wettkampf. "Außerdem fehlt es mir noch etwas an Spritzigkeit", sagte der Sportstudent aus Hasloh weiter. In dieser Saison hat der LG-Athlet bereits 65,37 Meter erzielt und ist so gut wie sicher für die Europameisterschaften vom 26. Juli bis 1. August in Barcelona qualifiziert.(ti)

 

LG-Talent unterbietet über 1500 Meter Jugend-DM-Norm klar

Christin Liedtke (LG Wedel-Pinneberg) hat bei den Hamburger A-Jugend-/Schüler-Leichtathletik-Meisterschaften für einen weiteren Titel bei der Jugend gesorgt.Sie gewann den 1500-Meter-Lauf und unterbot in 4:43,66 Minuten die Norm für die Jugend-DM Anfang August in Ulm klar.Bei den Schülerinnen W 14 siegte Svenja Lange im Hochsprung (1,51 Meter). Lennart Kalytta wurde bei den M 15 jeweils Zweiter über 300 (39,98 Sekunden) und 1000 Meter (3:05,86). Ebenfalls zweite Plätze gab es für Carl Dworzcak (Diskus/24,72 Meter) und bei den W 15 für Carolin Kirtzel (800 Meter/2:24,31).

Weitere LG-Platzierungen: M 15, 300 m: 3. Henri Ohle (41,52), 1000 Meter: Marcel Heißenberg (3:07,61), W 14: 800 m: Mailin Struck (2:33,43). (ti)

 

Münch gewinnt in Schönebeck, verpasst aber EM-Norm knapp

Markus Münch hat beim Werfer-Meeting in Schönebeck (Sachsen-Anhalt) Platz eins belegt. Sein bester Wurf mit dem Diskus wurde mit 63,50 Metern gemessen. Damit verpasste er zwar sein Ziel, zum dritten Mal die EM-Norm zu überbieten (64,00 Meter), der Sportstudent konnte sich aber freuen, die anwesende nationale Konkurrenz hinter sich gelassen zu haben.

Für Marina Hilschenz hat sich dagegen der Start beim Heider Abendlauf gelohnt. Die 29-jährige Langstreckenläuferin von der LG Wedel-Pinneberg siegte in der Frauenwertung über zehn Kilometer deutlich. Ihre Zeit von 35:33 Minuten bedeuteten zudem Streckenrekord.(ti)

 

Hettfleisch in Bremen mit im Vorderfeld

Beachtlicher Erfolg für Hannes Hettfleisch, den Mittelstreckenläufer der LG Wedel-Pinneberg. Beim stark besetzten Leichtathletik-Meeting in Bremen für einen guten Zewck ("Run for Help") landete Hettfleisch auf der fünf Kilometer langen Strecke auf dem fünften Platz, und das in einer ordentlichen Zeit von 15:53,31 Minuten.(pz)

 

 

LG-Sprinter trumpft im niedersächsischen Zeven über 400 Meter auf

Zeven in Niedersachsen scheint für Olufemi Atibioke (LG Wedel-Pinneberg) ein gutes Pflaster zu sein.

 

Wedel/Pinneberg. Beim dortigen Leichtathletik-Sportfest entschied sich der A-Jugendliche (Jahrgang 1992) für einen 400-Meter-Start bei den Männern und wurde in seinem Zeitlauf in 48,27 Sekunden Zweiter hinter Alexander Haß ('90/LAV Rostock/47,8).

Damit qualifizierte sich Atibioke sowohl für die Jugend-/Junioren- als auch für die Erwachsenen-DM. 2009 war der LG-Sprinter, dessen 22,14 Sekunden über 200 Meter ebenfalls für die Teilnahme an der Jugend-DM reichen, in Zeven fast eine Sekunde langsamer gewesen.(fwi)

 

An Himmelfahrt lockt das Sportfest

15. Mai 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot


 

Umringt von interessierten Nachwuchssportlern, schaute der LG-Diskuswerfer Markus Münch vor seiner Abfahrt zu den Halleschen Werfertagen noch kurz beim Himmelfahrtssportfest vorbei. mm

PINNEBERG. Himmelfahrt stellt man sich eigentlich anders vor: Nur unbehagliche rund 10 Grad Celsius laden nicht gerade dazu ein, unter freiem Himmel Vergleichswettkämpfe abzuhalten. Trotz der Witterung fanden sich zum Himmelfahrtssportfest im Pinneberger Stadion "An der Raa" aber Leichtathleten vieler verschiedener Altersklassen aus dem Hamburger und Schleswig-Holsteiner Bereich ein.

Rund 370 Teilnehmer registrierte Klaus Böttcher, Trainer des Ausrichters LG Wedel/Pinneberg, bei der seit rund 20 Jahren ausgetragenen Veranstaltung. "Teilweise drängten sich sogar zu viele Athleten auf zu wenig Raum". Dass vor allem der Nachwuchs zahlreich vertreten war, könnte am Besuch von LG-Vorzeige-Athlet Markus Münch gelegen haben, der am Abend zuvor - für die Kinder gab es die Möglichkeit, im Stadion über Nacht zu zelten - den Interessierten eine Lehrstunde in Sachen Diskuswurf gab sowie Autogrammwünschen entgegenkam. "So etwas ist immer eine nette Abwechslung vor wichtigen Wettkämpfen", so der 2,07m-Hüne.

Sportlich gesehen ernst wird es für den Hasloher heute bei den Werfertagen in Halle/Saale, wo er auf einen Teil der Weltspitze, unter anderem Weltmeister Robert Harting, trifft.

Sich die Qualifikation für die nationale Meisterschaft gesichert hat sich beim Himmelfahrtssportfest auf heimischen Boden die LG- Langstrecklerin Mareike Ressing. Ihre Zeit von 17:07,44 über die 5000-Meter-Distanz - die Norm liegt bei 17:20 - berechtigt zum Start in Braunschweig Mitte Juli.

Das Sportfest als ideale Gelegenheit für einen Testlauf genutzt hat Vereinskameradin Marina Hilschenz, die über 3000 Meter mit 9:47,63 eine mittelmäßige Zeit erreichte. "In Schulnoten ausgedrückt war es eine drei bis vier", sieht die 29-Jährige noch Raum für Verbesserungen. Auch bei ihr liegt der Fokus auf den Titelkämpfen in rund zwei Monaten in Braunschweig, dann aber über ihre Parade-Disziplin von 5000 Metern.

 

 

BILD-Zeitung: 14.05.2010

Hochspringer Ellerbrock sorgt für beste Leistung

Donnerstag, 13. Mai 2010, 16:18 Uhr

Hamburg (dpa/lno) - Hochspringer Benjamin Ellerbrock hat beim Himmelfahrt-Sportfest der LG Wedel-Pinneberg für das beste Ergebnis gesorgt. Der 24 Jahre alte Elmshorner, der für den TSV Bayer Leverkusen startet, siegte am Donnerstag im Männer-Wettbewerb mit der Höhe von 2,00 Metern. Weitere ansprechende Resultate gab es bei der Jugend im Sprint über 100 Meter. Lokalmatador Olufemi Atibioke von der LG Wedel-Pinneberg benötigte 11,14 Sekunden, Jennifer Tuffour von der LG Alsternord gewann in 12,65 Sekunden.

 

Liedtke verfehlt ihre Ziele

4. Mai 2010 | 00:10 Uhr | von Patrick Tabel


 

Blieb eine halbe Minute über ihrer Traumzeit: Christin Liedtke.

PINNEBERG. Einmal im Leben das sportliche Vorbild persönlich kennenlernen - für viele bleibt dieser Wunsch unerfüllt. Nicht so für Christin Liedtke, Lauftalent der LG Wedel/Pinneberg. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften über 10 und 5 Kilometer in Ohrdruf nämlich bekam die 16-Jährige die Gelegenheit, sich einmal unter vier Augen mit Sabrina Mockenhaupt (deutsche Spitzenläuferin) zu unterhalten.

"Als ich mit dem Laufen begonnen habe, war sie mein Vorbild. Das war schon eine Entschädigung", tröstet sich Liedtke über ihr aus eigener Sicht "enttäuschendes" Abschneiden im thüringischen Ohrdruf hinweg. Mit einer Zeit um 17:30 Minuten wollte sich die Klein Nord enderin über die Distanz von 5000 Metern einen Platz unter den ersten Fünf sichern. Am Ende jedoch überquerte sie nach 18:08,68 Minuten die Ziellinie - Rang acht und weit über eine Minute Rückstand auf die Siegerin Corinna Harrer (LG Regensburg).

"Der achte Platz ging schon in Ordnung , aber die Zeit war nicht so schön. Ich bin schlecht gelaufen, obwohl ich von den Pulszeiten her eigentlich gut drauf war": Noch immer gibt Liedtke ihr Einbruch nach der Hälfte der Distanz Rätsel auf. Ursachenforschung steht nun ganz oben auf dem Plan: "Ich muss jetzt gucken, dass ich wieder in die Gänge komme."

Ob das LG-Talent bereits am Sonnabend beim 11. Störlauf mit von der Partie sein wird, steht daher noch nicht fest.

 

 

Mit Vorsicht zur Bronzemedaille

9. März 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot

Die Hoffnung, dass nach über acht Wochen deutschlandweit geschlossener Schneedecke die Deutsche Meisterschaft im Crosslauf nach einsetzendem Tauwetter unter einigermaßen passabelen Bedingungen würde stattfinden können, zerschlug sich für die Delegation der LG Wedel/Pinneberg bereits auf dem Weg ins Baden-Württembergische Stockach. "Einige wussten gar nicht, ob sie überhaupt dort ankommen", sah LG-Trainer Bernd Smrcka, nach geglückter Anreise, einen matschigen und damit schwer zu belaufenden Untergrund. Mit diesem kam Mareike Ressing, zum ersten Mal in die Altersklasse der Damen 40 eingeordnet, nicht zurecht. "Sie lief mit der Angst, zu stürzen, etwas zu vorsichtig. Zudem ist die Konkurrenz in ihrer Altersklasse stärker als noch in der W35", lobte Smrcka aber im selben Atemzug den mit einer Zeit von 25 Minuten und 20 Sekunden über 6,8 Kilometer errungenen dritten Platz.

Ebenfalls nicht an die optimale Stärke heranreichend, verteidigte das Erfolgstrio Manuel Rodriguez (Platz 9 M45), Klaus Prieske (Platz 7 M45) und Jens Gauger (Platz 8 M45) dennoch seinen Titel in der Mannschaftswertung der Senioren M40-M45 mit knappem Vorsprung.

Ein Ausrufezeichen setzte hingegen Svenja Meyer über die 6,8 km. "Es ist überraschend, dass sie schneller war als Mareike. Das war ein super Rennen von Svenja", so Smrcka über die Juniorin, die ihr anvisiertes Ziel Platz acht mit einer Zeit von 24 Minuten und 40 Sekunden nur um einen Rang verpasste. Hannes Hattfleisch ("Er hat noch nicht die Form des Vorjahres") belegte bei den Männern Rang 54.

 

Medaillensegen für LG Wedel/Pinneberg

2. März 2010 | 00:10 Uhr | von Patrick Tabel

Auf einer matschigen und an manchen Stellen noch vereisten Strecke bei Nieselregen durch den Wald zu laufen, ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Für Christin Liedkte stellen diese Bedingungen jedoch kein Problem dar - ganz im Gegenteil: Bei den Norddeutschen Crosslauf-Meisterschaften in Cluvenhagen, vor den Toren Bremens, triumphierte die Läuferin der LG Wedel/Pinneberg über 3150 Meter und sicherte sich folglich den erhofften Titelgewinn.

Nach 12:15 Minuten überquerte die Klein Nordenderin als Erste die Ziellinie und distanzierte die Zweitplatzierte Tami Gerken (LAV Zeven) um 16 Sekunden. Erstaunlich, setzte sich die 16-Jährige doch vor ein paar Wochen in der Halle nur jeweils knapp gegen Gerken durch. "Damit habe ich nicht gerechnet", war auch Liedtke angesichts des großen Vorsprungs überrascht.

LG-Berater Bernd Smrcka betont jedoch: "Im Cross sind die Zeiten aufgrund der wechselnden Bodenverhältnisse eher unwichtig. Entscheidend für Christin ist der Titel." Auf ihrem Triumph ausruhen wird sich das LG-Talent aber nicht, denn bereits am 20. März stehen in Magdeburg die Nordmeisterschaften über 10 Kilometer Straße an und auch da will Liedtke wieder angreifen und am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen.

Auf eine kleine Belohnung darf sie sich dennoch freuen: Vater und zugleich Trainer der 16-Jährigen, Rainer Liedtke, wird seiner Tochter zur nächsten "Shopping-Tour" wohl den einen oder anderen Euro beisteuern. Sich selbst belohnt hat auch LG-Läufer Klaus Prieske über die 4850 Meter bei den Senioren - er sicherte sich die Silbermedaille. Ariane Ballner (Schülerinnen W15) von der LG Elmshorn beendete die 2300 Meter als Fünfte.

 

Hilschenz nur knapp an Bronze vorbei

1. März 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot


 

Die Erwartung übertroffen: Marina Hilschenz (LG Wedel/Pinneberg) lief mit 9:26,37 ihrer zweitbeste je erreichte Zeit.

WEDEL. "Platz vier bis sechs - das wäre ideal", gab Marina Hilschenz (LG Wedel/Pinneberg) im Vorfeld der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaft in Karlsruhe als ihr zu erreichendes Ziel über die 3000 Meter-Distanz aus. Weniger die Tatsache, dass sie mit Rang fünf innerhalb ihrer Maßgabe einlief, als die Zeit von 9 Minuten, 26 Sekunden und 37 Hundertsel ließ sie nach dem Rennen vollends zufrieden wirken."Über eine Zeit von 9 Minuten 30 hätte ich mich schon gefreut. Die 9:26 ist die zweitbeste, jemals von mir erbrachte Leistung", so die 28-Jährige, die auch ihr taktisches Verhalten während des Rennens für das gute Abschneiden verantwortlich machte. "Ich habe mich aus den Rangeleien herausgehalten und auf den letzten 100 Metern noch eine Konkurrentin abgefangen."
Nur ein Wimpernschlag schneller und Hilschenz hätte sich bei der Siegerehrung die Bronzemedaille um den Hals hängen lassen können.
Sowohl die Viertplatzierte Jana Sussmann (LG Nordheide, 9:26,32), als auch die Dritte Veronica Pohl (LG ASV/DSHS Köln, 9:26,01) waren hauchdünn vorne. "Ich sehe es aber nicht so, dass ich die Bronzemedaille verloren habe. An den vorderen Plätzen habe ich geschnuppert, das ist aller Ehren wert."
Der Eindruck, dass die Konkurrenz in den letzten Jahren etwas an Geschwindigkeit zugelegt hat, drängte sich Marina Hilschenz in Karlsruhe förmlich auf. "2007 bin ich mit einer schlechteren Zeit vierte geworden."

 

Großer Tag für den HT-Nachwuchs

23. Februar 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot


 

Erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen: Olufemi Atibioke (LG Wedel/Pinneberg) wurde Fünfter über die 400 Meter. bir

HALSTENBEK. Als die Athleten der Halstenbeker Turnerschaft nach knapp 400 Kilometern Fahrt ihr Ziel Halle an der Saale erreichten und am Vorabend der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend noch scherzten, dass eine Medaille möglich sei, hätten weder Trainer Ralf Lederer noch der Kugelstoßer Yannick Schaly geahnt, dass am Wettkampftag tatsächlich eine Überraschung gelingen könne

"Ich hätte nie damit gerechnet und war auf den Punkt konzentriert," so der frischgebackene Deutsche Meister. Mit glatten 18 Metern ließ Schaly, der erst seit dem 1. Dezember der Turnerschaft angehört und bei Schleswig wohnt, die Konkurrenz insofern stutzen, als dass er seine persönliche Bestleistung um ganze 79 Zentimeter steigerte.

"Er wurde von Stoß zu Stoß besser", freute sich Lederer über die Leistungsexplosion des 1991 Geborenen. Da fiel es auch überhaupt nicht ins Gewicht, das im letzten Wurf lediglich 17,52 Meter zu Buche standen. 18 Zentimeter holte der Zweitplatzierte Eric Millrath vom Schweriner SC jedenfalls nicht mehr auf.

Weitaus angelehnter an die sie betreffenden Prognosen hielten sich die beiden anderen Halstenbeker Athleten. Während Rieke Drümmer im Weitsprung mit 5,37 Metern nur 18. und damit Letzte ihrer Konkurrenz wurde, riss auch Maike Dierks im Kugelstoßen keine Bäume aus. "Sie hat sich innerhalb eines Jahres um einen Meter gesteigert, da kann man jetzt keine weiteren Wunderdinge erwarten", so Lederer über die 12,27 Meter, die Rang 15 bedeuteten. "Leider war das nur eine Standardleistung, wie sie sie auch im Training bringt".

Nicht über seine Verhältnisse hinaus kam auch der einzige Starter der LG Wedel/Pinneberg, Olufemi Atibioke. Mit einer Zeit von 49,14 Sekunden belegte er über die 400 Meter-Distanz den insgesamt fünften und im B-Finale den ersten Platz. "Er war jüngster Starter und zudem durch eine Erkältung gehandicapt", war LG-Trainer Bernd Smrcka sogar leicht unsicher, ob sein Schützling würde starten können. Zudem verhinderte die langsame Bahn, dass Atibioke an seine Zeit von 48,7 Sekunden bei den Hamburger Meisterschaften herankam.

Timo Stinski, ehemals LG Wedel/Pinneberg und jetzt in Diensten von Bayer Leverkusen, erwischte das Verletzungspech: Im Vorlauf der 4 x 200 Meter-Staffel zog er sich einen Muskelfaserriss zu, der ihn am Start über seine Paradestrecke 60 Meter hinderte.
 

 

Nicht immer das Optimale erreicht

9. Februar 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot


 

Jasmine Bennöhr (Halstenbeker TS) wurde mit 3,30 m Dritte im Stabhochsprung bei den Norddeutschen Meisterschaften. MM

PINNEBERG. "Wo Licht ist, ist auch Schatten": Diese Tatsache spürten die Leichtathleten der LG Wedel/Pinneberg und der Halstenbeker Turnerschaft am vergangenen Wochenende bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Hannover am eigenen Leibe. Mit Platz zwei und persönlicher Bestzeit von Christin Liedtke (LG Wedel/Pinneberg) über die 1500 Meter der A-Jugendlichen, sowie Platz zwei für Helena Meier und Rang drei für Jasmine Böhr (beide Halstenbeker Turnerschaft) im Stabhochsprung bewegten sich einige Athleten aus dem Kreisgebiet in Tuchfühlung zur norddeutschen Spitze, vorhandenes Potential bei Siegkandidaten wurde aber auch mehrfach verschenkt.

So kam Olufemi Atibioke von der LG im A-Jugend-Finale über 400 Meter schlecht aus dem Startblock. "Er wäre am liebsten noch einmal gelaufen", sah LG-Lauftrainer Bernd Smrcka im Gegenzug aber auch erfreuliche Steigerungen. Marina Hilschenz, deren Trainingsrhythmus in den letzten Wochen durch Krankheit gestört war, verbesserte sich über die 1500 Meter um ganze sechs Sekunden im Vergleich zu den Hamburger Meisterschaften. "Platz vier war das Optimum", so die 28-jährige, die am 27. und 28. Februar bei der Deutschen Meisterschaft in Karlsruhe als einzige LG-Vertreterin dabei sein wird.

Ebenso einen verkorksten Wettkampf erwischten die Halstenbeker Weitspringerinnen: Britta Lauer und Rieke Drümmer verschenkten wichtige Zentimeter. "Sie haben das Brett schlecht getroffen", so HT-Trainer Sven Schroeder, der die Bestleistung von Maike Dierks (12,61 Meter im A-Jugend Kugelstoßen) wohlwollend aufnahm. Für die Deutschen Jugendmeisterschaften am 20. und 21. Februar in Halle/Saale sind von der Turnerschaft Helena Meier, Yannick Schaly und Rieke Drümmer am Start.

Ein anderer Athlet machte im westdeutschen Raum auf sich aufmerksam: Timo Stinski, am 1. Dezember von der LG Wedel/Pinneberg zu Bayer 04 Leverkusen gewechselt, wurde mit persönlicher Bestleistung von 6,92 Sekunden über 60 Meter westdeutscher Jugend-Meister in der Halle in Leverkusen. Der 17-jährige gehört damit in Halle/Saale dem erweiterten Favoritenkreis für den Titel an.

LG-Trio triumphiert über die Langstrecke

26. Januar 2010 | 00:10 Uhr | von Steve Schrot


 

Kam gut aus dem Startblock: Olufemi Atibioke (LG Wedel/Pinneberg) holte über zwei Sprintdistanzen Medaillen. Stemmer

PINNEBERG. Die Vorzeichen waren alles andere als optimal: Zwischen Weihnachten und Silvester mit einer Erkältung weitestgehend außer Gefecht gesetzt und nicht im Stande zu trainieren, waren die Aussichten, bei der Hamburger Leichtathletikmeisterschaft in der Halle über die Langstrecke den Titel zu holen, für Marina Hilschenz nicht gerade die Besten. "Dazu kam noch, dass ich mich erst an die trockene Luft in der Halle gewöhnen musste", gelang es der 28-jährigen Athletin der LG Wedel/Pinneberg trotz der Handicaps, über ihre Paradestrecke von 3000 Meter in einer für die Verhältnisse guten Zeit von 9 Minuten und 49 Sekunden, den mittleren Platz auf dem Podest einzunehmen. Mareike Ressing, mit sieben Sekunden und Christin Liedtke, aufgrund ihres niedrigen Alters mit einer Sondergenemigung am Start, mit rund 13 Sekunden Rückstand, machten den Dreifach-Erfolg der LG perfekt. Auf halber Distanz ("1500 Meter liegen mir weniger.") belegte Hilschenz einen beachtlichen dritten Platz. Gute Vorzeichen, um bei den in zwei Wochen stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften in Hannover ebenfalls um die Medaillenplätze kämpfen zu können.

Auch über die kürzere Distanz war die Leichtathletik-Gemeinschaft im Wettbewerb um die vorderen Plätze erfolgreich. Olufemi Atibioke brillierte über 200m und verpasste einen Doppelerfolg über 400m nur um Haaresbreite. Auf selbiger Distanz erfüllte der B-Jugendliche Jon Mewes die in ihn gesetzten Erwartungen (Rang zwei) und rundete seine gute Gesamtleistung mit einem Sieg über die 800m ab.

Unspektakulärer war die Entscheidung im Kugelstoßen: Markus Münch, Weltklasse-Diskuswerfer und letztjähriger WM-Teilnehmer, distanzierte die Konkurrenz um über zweieinhalb Meter. Die Halstenbeker Turnerschaft verpasste mit Rang vier von Britta Lauer über 60m nur knapp eine Medaille.
 

 

 

 

 Sprinter Olufemi Atibioke (LG Wedel-Pinneberg) erfüllt wie einige weitere Starter aus dem Kreis die Norm für die Jugend-DM in Halle an der Saale.

Pinneberg/Halstenbek/Elmshorn. Der Kommentar von Olufemi Atibioke nach Ende der Jugend-Hallenmeisterschaften in der Hamburger Leichtathletik-Halle fiel knapp aus. "Es lief wie gewünscht", sagte der 17-jährige Sprinter von der LG Wedel-Pinneberg, der zuvor bei der A-Jugend über 60 Meter sowie 200 Meter die Konkurrenz aus der Hansestadt als auch des Verbandes von Schleswig-Holstein hinter sich gelassen hatte. 7,08 Sekunden lautete die Zeit im 60-Meter-Sprint, 22,22 Sekunden die über die längere Distanz. Beides ist jeweils persönliche Bestleistung für Atibioke, der sich über beide Strecken für die deutschen Jugend-Meisterschaften Mitte Februar in Halle an der Saale qualifiziert hat. Dort wird er jedoch nur die 200 Meter bestreiten, auch wenn er aufgrund seiner Leistung aus 2009 sogar die Option hat, 400 Meter zu laufen. "Darauf aber konzentriere ich mich im Sommer."

Ebenfalls für die Jugend-DM hat sich seine Vereinsgefährtin Christin Liedtke qualifiziert, die im 1500-Meter-Lauf in 4:47,35 Minuten Zweite wurde. Jon Mewes beendete den 800-Meter-Lauf auf dem dritten Rang (2:01,70 Minuten), Maike Rasch wurde Zweite im Dreisprung (9,62 Meter), Julian Dwenger gewann Bronze im Hochsprung (1,78 Meter). Überaus erfolgreich gestaltete sich das Wochenende in der Hansestadt auch für die Halstenbeker Turnerschaft. Rieke Drümmer gewann die Titel über 60 Meter Hürden (9,03 Sekunden) und im Weitsprung (5,86 Meter). Sie erfüllte in beiden Disziplinen ebenfalls die Norm für die Jugend-DM. Rang zwei belegte Rieke Drümmer zudem im 60-Meter-Finale (8,07 Sekunden). Weitere erste Plätze gingen im Kugelstoßen an Maike Dierks (12,33 Meter) und Yannik Schaly (17,21 Meter), der sich ebenfalls für Halle/Saale qualifizierte. Dritte Plätze kamen dank Lasse Zauch über 1500 Meter (4:22,93 Minuten) und Nadja Lekic über 800 Meter (2:22,97 Minuten) hinzu.

Die Nachwuchsläufer von der LG Elmshorn sind derweil erfolgreich von ihren schleswig-holsteinischen Hallen-Landesmeisterschaften zurückgekehrt. Bei den Titelkämpfen, die ebenfalls in der neuen Hamburger Halle ausgetragen wurden, gewann Chris Alexander Jordan bei den M 14 das Rennen über 1000 Meter in 3:08,25 Minuten vor Tobias Jordan, der 3:31,56 Minuten lief. Über 3000 Meter siegte Chris Alexander Jordan ebenfalls. Seine Zeit über diese Distanz: 10:54,07 Minuten. Einen Doppelerfolg feierte auch seine Teamgefährtin Ariane Ballner bei den W 14, die über 800 Meter (2:24,80 Minuten) und 2000 Meter (6:59,00 Minuten) gewann. Über diese Distanz wurde Aisha Sitoe Dritte (7:16,59 Minuten). In der Altersklasse M 14 sprintete Kevin Schmidt in 8,25 Sekunden zum Sieg.

Hamburger Meister bei den W 15 wurde unterdessen Carolin Kirtzel von der LG Wedel-Pinneberg über 2000 Meter (7:13,36 Minuten), zweite Plätze steuerten Svenja Lange (W 14) im Hochsprung (1,48 Meter) und Elena Winterstein (W 15) bei, die wie zwei weitere Athletinnen 1,40 Meter überquerte. Zudem kam Lennart Kalytta bei den M 15 über 300 Meter in 41,07 Sekunden auf Rang zwei.

 

Münch auch mit der Kugel Landesbester?

22. Januar 2010 | 00:10 Uhr | von Oliver Tzschaschel


 

Hat über 3000 Meter gute Chancen auf den Titel der Landesmeisterin: Marina Hilschenz (LG Wedel/Pinneberg) Bir

WEDEL. An den Sportlern der LG Wedel/Pinneberg kommt man nur schwer vorbei, wenn es bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletikverbände von Hamburg und Schleswig-Holstein in der Halle um die Medaillen geht. Morgen und Sonntag jeweils ab 11 Uhr treffen sich die Athleten in den Klassen der Herren, Damen und der B-Jugendlichen. Bernd Smrcka, der Trainer der LG, nennt einige der Favoriten: "Marina Hilschenz kann sicher ihr Rennen über die 3000 Meter gewinnen, wenn sie ihre Bestzeit läuft. Bei den Männern kommt wohl im Kugelstoßen keiner an Markus Münch, dessen Paradedisziplin eigentlich das Diskuswerfen ist, vorbei. Ich hoffe, dass er antritt. Er ist sehr vorsichtig, damit er sich die Hand nicht kaputt macht. Jon Mewes ist über 800 Meter ebenfalls einer der Favoriten bei den B-Jugendlichen, er lief letzte Woche Bestzeit und wurde bei der A-Jugend Dritter."

Ein weiterer Erfolg ist in den Läufen über 200 und 400 Meter der Männer möglich. Olufemi Atibioke tritt zwar diesmal nicht bei den Jugendlichen an, sondern wird sich mit den Männern messen, aber: "Gerade in seiner Paradedisziplin hat er Chancen, auf das Treppchen zu kommen. Über 400 Meter wird das ein sehr schnelles Rennen, der dritte Platz wäre ein Erfolg", so Smrcka, der noch mit weiteren Erfolgen in der Leichtathletikhalle Hamburg rechnet.

Die Jugendliche Christin Liedtke startet mit einer Ausnahmegenehmigung bei den Frauen über 3000 Meter. "Ihre Zeiten waren so gut, dass wir sie melden konnten", so Smrcka, der Unverständnis über die fehlende 3000 Meter-Strecke für Jugendliche äußerte.

 

 

 

Die Schneeköniginnen auf der Marathondistanz

Bei der 45. Auflage im Bergedorfer Gehölz gewinnt Julia Luck bei den Frauen und mit Daniela Jakobler und Katharina Nüser auch die Teamwertung.

Trotz der Kälte wurde ihnen nach dem Mannschaftserfolg ganz warm ums Herz: Katharina Nüser, Einzelsiegerin Julia Luck und Daniela Jakobler (von links). Knapp zehn Kilometer hatten die drei jeweils absolviert.
Foto: Foto: Ute Goedecke

Wedel/Pinneberg. Am Berg ging Bernd Smrcka dann auch die Puste aus. Stundenlang hatte er im Bergedorfer Gehölz ausgeharrt, Läufer angefeuert und den Athleten Zwischenzeiten zugerufen. Ein Engagement, das Kraft gekostet, sich aber aus Sicht des Trainers gelohnt hat.

Bei der 45. Auflage der Traditionsveranstaltung standen nach Abschluss der Rennen bei den Jugendlichen und Erwachsenen fünf Titel für die LG Wedel-Pinneberg zu Buche. So waren über 3100 Meter bei der B-Jugend Jon Mewes (10:51 Minuten) und Christin Liedtke (11:49 Minuten) jeweils schnellste Hamburgerinnen bei der B-Jugend, bei den Frauen auf der Langstrecke über 9860 Meter entschied Julia Luck das Rennen und damit auch die interne Vereinskonkurrenz für sich. Sie benötigte 43:42 Minuten und verwies Daniela Jakobler (44:14) und Katharina Nüser (44:16) auf die Plätze zwei und drei. Das Trio war dementsprechend auch bestes Team.

Im Hauptrennen der Frauen, dem "Lady Cross" über 3100 Meter musste sich Marina Hilschenz (11:13 Minuten) derweil im Spurt der ebenfalls von Smrcka betreuten HSV-Läuferin Julia Lange (11:12 Minuten) geschlagen geben. "Marina ist erkältet gewesen und hat sich daher am Anfang zurückgehalten", sagte Smrcka anschließend, der angesichts der Wetterbedingungen um eine gute Vorbereitung auf die deutschen Hallen-Meisterschaften fürchtet.

"Der viele Schnee hat uns weit zurückgeworfen, wir können eben nicht durchgehend in der Halle laufen." Wenigstens sicherte sich Hilschenz mit der drittplatzierten Svenja Meyer (11:20 Minuten) und der fünftplatzierten Mareike Ressing (11:32 Minuten) den Hamburger Teamtitel.

Auf der Männer-Langstrecke erreichte unterdessen Hannes Hettfleisch als dritter Läufer das Ziel (35:48 Minuten) und belegte zusammen mit Klaus Prieske (6./36:23 Minuten) und Jens Gauger (10./38:10 Minuten) den zweiten Rang in der Mannschaftswertung, nur um zwei Punkte vom Hamburger SV geschlagen.

"Mit Konstantin Albrecht hätte es letztlich vielleicht zum Sieg gereicht", mutmaßte Smrcka hinterher. Doch Albrecht hat immer noch mit erheblichen muskulären Problemen zu kämpfen und war zudem in der Vorbereitung im Schnee gestürzt. "Wir haben dennoch gezeigt, dass wir trotz einiger Abgänge läuferisch immer noch gut vertreten sind", stellte Smrcka abschließend fest. Unter anderem hatte sich Marathon-Meister Mourad Bekakcha zu Jahresbeginn dem Hamburger SV angeschlossen.

In den Wettbewerben der männlichen Jugend hatte die LG Wedel-Pinneberg im Bergedorfer Gehölz ebenfalls noch ein heißes Eisen im Feuer, genauer gesagt mehrere. In der Gesamtwertung reichte es dann für Jon Mewes, Paul Hanke und Per-Johann Hinkel am Ende zur Vizemeisterschaft.

 

Athleten im Glaspalast vorn dabei

Der Start ins neue Jahr lässt sich gut für einige Leichtathleten der LG Wedel-Pinneberg: Beim Hallensportfest des HSV in Alsterdorf, an dem knapp 380 Teilnehmer aus 73 Vereinen teilnahmen hatten sich auch Aktive der LG Wedel-Pinneberg, LG Elmshorn und Halstenbeker TS eingefunden.Bei den Zeitläufen über 200 Meter wurde Olufemi Atibioke (LG Wedel-Pinneberg) mit 22,35 Sekunden Dritter in der Endabrechnung. Auf dieser 800-Meter-Distanz belegte Ariane Ballner in der Zeit von 2:23,45 Minuten den zweiten Platz.Einen noch besseren, sogar ausgesprochen blendenden Eindruck hinterließen im Glaspalast in der Halle des Hamburger Leichtathletik-Verbandes zwei Kugelstoßer der Halstenbeker TS. Maike Dierks gewann das Kugelstoßen der Frauen mit 12,09 Metern, Klubkamerad Hans Lederer siegte mit 12,71 Metern. Auch im Stabhochsprung kamen Halstenbekerinnen zu beachtlichen Ergebnissen. Helena Meier wurden mit übersprungenen 3,40 Metern Zweite, einen Platz hinter folgt Jasmin Bennöhr.(pz)

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